Samstag, 1. Mai 2010

Wege

Wege, voller Steine,
Steine die einen stolpern lassen,
Steine die einen zum fallen bringen,
Steine die den Weg versperren.
Steine die man umgehen kann?

Wege, voller Sackgassen,
strahlend voller glanz ziehen sie einen an.
Wege, die doch wieder nur in einem schwarzen Loch enden.

Wege voller Höhen und Tiefen,
sie führen hinauf bis zur Sonne
und enden doch oft wieder nur im Tal der Tränen.

Wege voller Kurven und Kreuzungen,
nirgends ein Schild,
nirgends ein Punkt zur Orientierung,
nirgens ein Ziel?

Der Weg ist das Ziel,
doch wo ist der Weg?
Wo ist das Ziel?
Was ist das Ziel?
Gibt es ihn den einen Weg?

Meinen Weg?

Der Weg der im Licht der Sonne glänzt,
dessen Schönheit und Wärme zum verweilen einlädt,
der nicht wieder in einem Meer voller Tränen und Schmerz,
vor einem Haufen Scherben oder Schmerzen endet?
Der sicher ist vor Gewalt?
Gibt es ihn, diesen einen, meinen, Weg?
Werde ich ihn finden, in diesem Labyrinth?

©sternschnuppe 2007

1 Kommentar:

  1. Möchte dir liebe Gedanken von mir dalassen - kann diese Worte sicherlich mehr nachvollziehen, als du vielleicht denkst...sie berühren mich sehr und könnten von mir sein...

    Herzlichst
    artista

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